Mittwoch, 13. Juli 2016

Über die korrekte Sprachverwendung im Unterricht

Einer gewissen kritischen Auseinandersetzung mit Sprache sollten sich all jene, die im Lehrberuf tätig sind, stellen. Soviel steht für mich fest. Und da gehört auch die Wahl der Sprache im Unterricht dazu. Im Fremdsprachenunterricht versuche ich, soviel Fremdsprache wie möglich zu verwenden. Die Zielsprache wird zur Arbeits- und Unterrichtssprache, um möglichst viel sprachlichen Input zu erreichen bzw. ermöglichen. Hier fällt es mir auch nicht schwer, zwischen verschiedenen sprachlichen Registern und (Aussprache-)Varianten zu unterscheiden. In der eigenen Muttersprache sehe ich hier bei einigen doch einiges an Potential (zwei Mal einige/s in einem Satz ist auch nicht unbedingt elegant, aber egal).

Jedenfalls haben mich einige Artikel der letzten Zeit dazu gebracht, ein wenig nachzudenken. Cultural Literacy in the Age of the Hashtag ist einer davon, der sich für einen offenen Sprachzugang ausspricht, den „a dictionary isn’t a rule book; it’s a history book“. Nun ja, das mag schon stimmen, dennoch gibt es Normen und Richtungen wieder. Wie dringend unser Bedarf zu sein scheint, zeigt die Seite Korrekturen, die ich persönlich gerne nutze, wenn ich mir bei zwei Schreibweisen unschlüssig bin. Ich gehöre zum visuellen Typ, der sich Wörter aufschreibt und dann entscheidet, welche Schreibweise die richtige ist. Das kommt wahrscheinlich vom vielen Lesen ;-)

Da wir Lehrenden nur aber auch Vorbildfunktion habe, sowohl im mündlichen als auch im schriftlichen Ausdruck, stimmen mich Artikel wie Wenig Bewusstsein für "österreichisches Deutsch" an Schulen und Jüngere Lehrer verwenden mehr Umgangssprache als ältere nachdenklich. Gerade in Zeiten, in denen viele Schüler/innen wenig sprachliche Vorbildung mitbringen, immer mehr Deutsch nicht als Muttersprache haben, immer weniger [sorry, das ist mein persönliches Empfinden, nicht empirisch überprüft] für Sprache interessieren, sollten wir noch mehr auf unseren sprachlichen Ausdruck achten und sprachsensiblen Unterricht planen und praktizieren. Dazu gehört einerseits die Pflege des Österreichischen (und ich werfe mich jetzt in keine Diskussion, ob es sich hierbei um eine Varietät oder eine Sprache handelt!), so es DAS Österreichische überhaupt gibt, und andererseits die Hochsprache. Lerner/innen sollten beide Varianten kennen und verstehen. Unsere Sprache ist vielfältig und reich an Ausdrucksmitteln. Wir sollten uns ihrer auch bedienen.

Hier ein paar weiterführende Links zum „Österreichischen“:

Donnerstag, 30. Juni 2016

How to train pronunciation: Vocaroo

On the Austrian MOOC platform iMooX a course started in May dealing with Italian pronunciation and problems that are specific to German speaking language learners. The MOOC is called “Ja, das klingt doch schon italienischer!” and the participants are asked to record their own voice in order to practice speaking and pronunciation.

Quelle: Pixabay (CC0)

As it is difficult to predict the audience within a MOOC we tried to offer or recommend a voice recording tool that is easy to use and does not require any kind of registration. So we decided to use Vocaroo as the tool is more than simple (click on the “record” button and here you go) and the recording is easily shared (thanks to different options, like a link for example). Here's a video by Richard Byrne explaining the tool:

Quelle: YouTube

Language learners of all languages can use it to send each other or the teacher short recordings, thus, train their speaking and pronunciation. Teacher can use the tool to give audio feedback to their students. Sometimes it seems useful to record a spoken feedback instead of providinga long written feedback.

Here you find some further information:


Freitag, 4. März 2016

Österreichisch > Deutsch

Quelle: Pixabay (CC0)
Man kann darüber streiten, ob es DAS Österreichische im Gegensatz zu DEM Deutschen überhaupt gibt. Fakt ist jedoch, dass jede Sprache so ihre charmanten Eigenheiten hat. Und eine Sammlung kleiner alltäglicher Phrasen, die man in Österreich immer wieder hört, ist diese hier.

Gut, einige werden jetzt (zurecht) sagen, das sei nicht österreichisch, sondern - so wie es geschrieben ist - dem einen oder anderen Bundesland zuzuordnen. Aber seien wir uns ehrlich: Wir können diese Phrasen 1:1 in unsere jeweiligen regionalen Varianten umlegen. Ohne Verlust der Bedeutung.

Probiert es einfach aus! ;-)

Dienstag, 1. März 2016

Why I'll never stop learning languages

I really adore the new BBC series "Sherlock". Hence, I was surprised to find a version including seven different languages, i.e. six dubbing versions and the English original.

Source: YouTube

I have to admit I started watching the series in German but quickly switched to the English original. It's not that the translation or the dubbing is bad. It's because translations are never the same. They don't get all the puns (they actually can't) and so many cultural aspects are lost. And then, there is the original voice issue. That's perfectly why I try hard to consume literature, films, videos, songs in the original version....

Freitag, 29. Januar 2016

Some ways to foster writing skills

I would like to introduce some more tools that foster writing and help language teachers regarding different aspects of their teaching.

Source: Pixabay (CC0)

Oneword

  • This webapp provides a word and the students have 60 seconds to write down everything that comes to their minds. So it’s a fantastic way of launching a freewriting session. Unfortunately, the only language is English.

WordCounter

  • This webapp counts the words in a text. There are several features, as the usage of group roots or the inclusion of small words, i.e. common words (prepositions, pronouns).

Sprichwortgenerator

  • Diese Webanwendung ist für Deutschlerner/innen besonders spannend, denn sie kreiert neue Sprichwörter, indem sie mehrere bekannte Sprichwörter miteinander vermischt. Dabei entstehen recht lustige Kreationen.
Quelle: Pixabay (CC0)

Bob Blumes Blog

  • Auf Bob Blumes (@legereaude) Blog möchte ich aus unterschiedlichen Gründen hinweisen. Zum einen unterrichtet er selbst (Deutsch und Englisch), zum anderen schreibt er selbst. Und diese Mischung macht sich wirklich hervorragend. Bob Blume liefert Anleitung zum richtigen Interpretieren von Texten, literarische Texte und wichtige Hilfestellungen für Unterrichtspraktikantinnen und -praktikanten. Prädikat: wertvoll & lesenswert!

Anregungen des Goethe-Instituts

  • Das Goethe-Institut bietet auf seiner Webseite zahlreiche Ideen und Anregungen für den Deutsch-Unterricht. Hier gibt es Unterrichtsmaterialien ebenso wie Materialien zur Methodik. Und auch freie Apps sind dort zu finden. Man braucht aber ein wenig Zeit, um alle Schätze zu entdecken.

Lern Deutsch

  • Diese App wurde für junge Deutschlerner/innen entwickelt und ist sowohl für iOS als auch Android verfügbar. Auch als Webapp steht die Anwendung zur Verfügung.

Quelle: Pixabay (CC0)

Sheeplive

  • Diese Webseite gibt es in mehreren Sprachen und für mehrere Länder. Die Schaf-Videos, die hier präsentiert werden, behandeln das Thema Medienkompetenz und lassen sich sowohl sprachlich als auch thematisch verwenden.

Samstag, 23. Januar 2016

Sprachverwendung im Kontext

Quelle: Pixabay (CC0)

Das ÖSZ hat ein neues Praxisheft herausgegeben, das sich mit dem Thema "Sprachverwendung im Kontext" beschäftigt. Dieses Praxisheft steht zum kostenlosen Download bereit und enthält Materialien, die sich sofort im Unterricht einsetzen lassen. Die Beispiele stammen aus Französisch, Italienisch und Spanisch und decken das Niveau A2-B1 ab. Als Vorbereitung für die neue Reifeprüfung und das Üben der Testformate ist dieses Heft jedenfalls zu empfehlen.

Donnerstag, 21. Januar 2016

Resources for Primary Schools

There are many resources for teaching younger children as well. Some of them are really, really good, others not. Here are some of my "treasures" regarding language teaching at a primary level. There are apps, as well as collections of  work sheets and exercises, and funny pictures that can be used within classroom education and beyond.

Source: Pixabay (CC0)

Mauswiesel


  • This website provided by Hessischer Bildungsserver offers 6322 resources from different subjects, including German and English. The resources provided contain interactive exercises to train varying competencies.

Wimmelbilder


  • The Austrian website schule.at offers teachers a great collection of educational resources. One of my favourite educational ideas is their collection of Wimmelbilder (Hidden Object Games). A second interesting part is their toolbox Werkzeugkiste.


  • This website offers exercises and worksheets for primary schools, including all subjects. Furthermore, you can find tests, pictures to be colored and seasonal materials. There is for example a worksheet generator that helps you design your own work sheets in little time.

  • The acronym iSLCOLLECTIVE means Internet Second Language Collective, a collaborative project of language teachers who provide others with their materials. Their focus lies on German as a foreign/ second language. There are printables, things to be presented and pedagogical tips. If you want to download resources, registration is required.

Schul-APPS, der TU Graz


  • The Graz University of Technology (@sociallearning) offers free apps for Android and/or iOS that are programmed for children. There are already apps for German, eBooks and the app Team Sketch. Hopefully, more to come :)

Source: Pixabay (CC0)

Lehrer-online.de