Freitag, 21. Juli 2017

[CC BY-SA] La forma passiva (L. Paulitsch)

Laura Paulitsch verwendet in ihrem ersten Unterrichtsbaustein, der für Italienisch geplant ist, Kahoot, um die Passivkonstruktion zu wiederholen und festigen. Sie setzt das Quiz also nicht für Vokabeln ein, wie es gerne gemacht wird, sondern um die richtige Passivkonstruktion zu finden.

Quelle: Pixabay (CC0)

Fokus: Wiederholung der Passivformen

Lernjahr/Schulart: 5. Lernjahr Langform (7. Klasse) /AHS

Sprachniveau (GERS): Schreiben, Sprechen (monologisch und dialogisch), Hören: B1; Lesen B2

Benötigte Zeit: 8-10 Minuten

Ziel(e) der Aufgabe: Wiederholung des gelernten Stoffes (Passivbildung) anhand eines Onlinequiz in der Klasse. Das Quiz wird mit dem Tool Kahoot erstellt. Die Bildung des Passivs soll auf spielerische Art und Weise wiederholt werden, etwaiger Nachholbedarf soll vom Lehrer/von der Lehrerin festgestellt werden. Die SchülerInnen sollen erkennen, ob sie den Unterrichtsstoff verstanden haben oder noch zusätzliche Übungen benötigen.


Verwendete Anwendung

Donnerstag, 20. Juli 2017

[CC BY-SA] Viajar (N. Reibenschuh)

Nina Reibenschuh widmet sich in ihrem zweiten Unterrichtsbaustein dem Thema Reisen. Eigentlich sind in dieser kompletten Unterrichtseinheit mehrere Bausteine zusammengefasst. Als Basis dient die Idee des Flipped Classrooms. Dabei kommen unterschiedliche Apps zur Anwendung und unterschiedliche Kompetenzen werden trainiert.

Quelle: Pixabay (CC0)

Rahmenbedingungen

Die folgende Unterrichtseinheit kann mit SchülerInnen im zweiten oder dritten Lernjahr Spanisch durchgeführt werden. Das erforderliche Sprachniveau ist A2.

Thema der Unterrichtseinheit

Das Thema dieser Unterrichtseinheit ist das Reisen (viajar). Außerdem werden die SchülerInnen mit einer neuen Zeitform, dem Konditional, vertraut gemacht und sollen diese dann im Kontext auch anwenden.

Wie kommt das Smartphone zum Einsatz?

Für diese Unterrichtseinheit benötigen die SchülerInnen ein Smartphone, welches sie sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unterrichts anwenden werden. Die Unterrichtsmethode Flipped Classroom erfordert von den SchülerInnen sich mit dem Stoffgebiet schon vor der Stunde auseinanderzusetzen. Die Lehrperson bittet ihre SchülerInnen, YouTube und einen QR-Code-Scanner auf ihrem Smartphone zu installieren. Beide Applikationen werden benötigt, um sich das Lernvideo am Smartphone anzusehen. Da es sich bei „viajar“ um ein neues Thema handelt, wird mit answergarden ein Brainstorming durchgeführt, für das die SchülerInnen ihr Smartphone in der Stunde benötigen. Die Vorteile von answergarden sind, dass Ideen gleichzeitig gesammelt werden können und die erstellte Word Cloud gespeichert werden kann. Außerdem ist keine App erforderlich, ein funktionierendes WLAN der Schule ist jedoch notwendig, da das Ganze nur mit einem Code (oder Link) im Internet zugänglich ist. Für den letzten Teil der Unterrichtseinheit benötigt zumindest die Hälfte der Klasse die App Instagram. Da die SchülerInnen zu zweit zusammen arbeiten, kann jedes Paar mit einem Account arbeiten.

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Verwendete Anwendungen

Mittwoch, 19. Juli 2017

[CC BY-SA] La vida sana (N. Reibenschuh)

Nina Reibenschuh hat ihren ersten Unterrichtsbaustein rund um das Thema Gesunde Ernährung aufgebaut. Die Schüler/innen lernen nicht nur das notwendige Vokabular kennen, sondern auch die Lebensmittelpyramide und allgemeine Informationen zur Ernährung.

Quelle: Pixabay (CC0)

Rahmenbedingungen

Die geplante Unterrichtseinheit lässt sich am besten mit SchülerInnen im zweiten oder dritten Lernjahr Spanisch durchführen. Das erforderliche Sprachniveau ist A2.

Thema der Unterrichtseinheit

Das Thema der Unterrichtseinheit ist „La vida sana“ (Gesundes Leben). Die SchülerInnen werden ihr Vokabular zu verschiedenen Lebensmitteln wiederholen und erweitern, die Lebensmittelpyramide kennenlernen sowie einen Dialog in spanischer Sprache zum Thema aufnehmen und auf diese Art und Weise sowohl mündliche Sprachfertigkeiten als auch Aussprache trainieren.

Wie kommt das Smartphone zum Einsatz?

Das Smartphone kommt in dieser Unterrichtseinheit in Form eines Quiz (basierend auf einem Video) und einer Sprachaufnahme zum Einsatz. Die SchülerInnnen gelangen mittels eines QR-Codes (auf dem Arbeitsblatt) zu einem von mir erstellten Quiz auf learningapps.org, das ihnen hilft, ihr Wissen zu überprüfen. Außerdem benötigen sie die Sprachaufnahme-Funktion ihres Smartphones, denn sie sollen in Kleingruppen einen Dialog in max. 3 Min aufnehmen.

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Verwendete Anwendung

Dienstag, 18. Juli 2017

[CC BY-SA] I tempi (D. Raimann)

In ihrem zweiten Unterrichtsbaustein wiederholt Denise Raimann mit ihren SuS die Zeiten im Italienischen über einen klassischen Hangman. Dieses kann analog und digital gespielt werden und dient der Festigung der Verbformen.

Quelle: Pixabay (CC0)

Lernjahr/Schulart: 5. Klasse AHS (3. Lernjahr)

Kompetenzniveau: A2

Rahmenbedingungen:
  • Jede/r SuS muss ein Smartphone im Unterricht mit haben
  • Herunterladen eines QR-Code-Readers
  • WLAN muss in der Schule vorhanden sein
Art und Weise des Einsatzes des Smartphones:
  • Wiederholung der Zeiten (Presente - Passato Prossimo - Imperfetto) auf spielerische Weise mit dem Smartphone
Unterrichtsbaustein zum Download

Verwendete Anwendung

Anmerkung

  • Snapchat kann als QR-Code-Reader verwendet werden. Die SuS müssen gegebenenfalls keinen zweiten Reader installieren.

Montag, 17. Juli 2017

[CC BY-SA] I generi alimentari (D. Raimann)

Denise Raimann hat einen Unterrichtsbaustein für den Unterricht auf Niveau A1 entwickelt. Sie beschäftigt sich mit dem Thema Lebensmittel und wiederholt bzw. festigt die neu erlernten Vokabeln mit einem Memory.

Quelle: Pixabay (CC0)

Lernjahr/Schulart: 3. Klasse AHS (1. Lernjahr)

Kompetenzniveau: A1

Rahmenbedingungen:
  • Jede/r SuS muss ein Smartphone im Unterricht mit haben
  • Herunterladen eines QR-Code-Readers
  • WLAN muss in der Schule vorhanden sein
  • PC mit Beamer im Klassenraum 
Art und Weise des Einsatzes des Smartphones:

Anmerkung


  • Snapchat kann als QR-Code-Reader verwendet werden. Die SuS müssen gegebenenfalls keinen zweiten Reader installieren.

Sonntag, 16. Juli 2017

[CC BY-NC] Emojis-Geschichten selbst schreiben (Italienisch) (J. Kortschak)

In ihrem zweiten Baustein stellt Johanna Kortschak die Idee vor, Emojis zu verwenden, um Märchen kreativ nachzuerzählen. Ihr geht es dabei um eine spielerische Art, im Italienischen das Passato Remoto zu üben, wobei auch die Vokabelarbeit hier ganz zentral ist.

Quelle: Pixabay (CC0)

Livello

B1/B2 – Verwendung des passato remoto. Wiederholung der Grammatik. Passato remoto und die Concordanza dei tempi (Wann kommt passato remoto, wann imperfetto?) muss im Vorhinein schon durchgemacht werden. Diese „Übung“ ist nur zum Vertiefen des Gelernten.

Lehrplanbezug: Österreich

„Nach dem 5. und 6. Lernjahr (8. Klasse) der zweiten lebenden Fremdsprache Hören, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen, Schreiben: B1 Lesen: B2” (Lehrplan AHS Oberstufe)

“Die Schülerinnen und Schüler können über eine Vielzahl von Themen, die sie interessieren, klare und detaillierte Texte schreiben. Sie können in einem Aufsatz oder Bericht Informationen wiedergeben oder Argumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt darlegen. Sie können Briefe schreiben und darin die persönliche Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen deutlich machen.” (Lehrplan AHS Oberstufe)

“In Fortsetzung zur Unterstufe ist im Fremdsprachenunterricht der Oberstufe methodisch und inhaltlich die Möglichkeit zu kreativen Aktivitäten in der Fremdsprache anzubieten (wie zB Theater, Spiel, Simulationen, Schreiben als kreative Ausdrucksform). Dabei sind die Schülerinnen und Schüler in die Reflexion über den lernpsychologischen Gewinn des Einsatzes vielfältiger Kreativtechniken mit einzubeziehen.“ (Lehrplan AHS Oberstufe)

Kompetenzen

  • Kognitiv: Die SuS erlernen durch das erneute Schreiben des Märchens die Formen des Passato remoto wieder und müssen es auch anwenden. 
  • Kognitiv: Die SuS üben den Gebrauch der Zeiten – Concordanza dei tempi.
  • Affektiv / Psychomotorisch: Die SuS können ihre Phantasie einsetzen, um das Märchen mit Emojis in einem verständlichen Sinn zu gestalten. 
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Samstag, 15. Juli 2017

[CC BY-NC] Eigenes Lernvideo erstellen (J. Kortschak)

Johanna Kortschak beschäftigt sich in ihrem ersten Baustein mit dem Thema Reisen und Reisebeschreibungen. Sie lässt die Schüler/innen einen kurzen Reisebericht schreiben und diesen dann mit einem Video visualisieren. Hierfür verwendet sie die Legetechnik.

Quelle: Pixabay (CC0)

Livello

  • Kann bei jedem Sprachstand angewandt werden – bei mir A2 (Reisen).
  • Die SuS können schon über Orte/Städte sprechen und diese beschreiben, genauso Reisen beschreiben und dabei die eigene Meinung ausdrücken. 

Deskriptoren

  • Ein/e SuS kann die Gesamtaussage kurzer Texte zu alltäglichen Themen verstehen, indem die Bedeutung neuer Wörter aus dem Zusammenhang erschlossen wird.
  • Ein/e SuS kann sich selbst, andere Personen, vertraute Gegenstände und Orte in einfachen, zusammenhängenden Sätzen beschreiben.

Kompetenzen:

  • Kognitiv: Die SuS können aus einem längeren Text die wichtigen Details herauslesen und zusammenfassen. 
  • Psychomotorisch: Die SuS versuchen, eigene Unterstützungsmaterialien für das Video selbst zu erstellen. 
  • Affektiv: Die SuS können sich durch die Gruppenarbeit gegenseitig helfen und Hilfestellungen geben, wenn jemand einen Teil nicht verstanden hat.

Anmerkung

J. Kortschak hatte für die Schüler/innen auch ein kurzes und liebevoll gemachtes Beispielvideo zur Verfügung gestellt, das aus urheberrechtlichen Bedenken hier leider nicht veröffentlicht bzw. zur Verfügung gestellt werden kann.

Freitag, 14. Juli 2017

[CC BY] Google Maps: Via Routenplanung Wegbeschreibungen erlernen (K. Oswald)

In ihrem zweiten Unterrichtsbaustein setzt Katrin Oswald Google Maps als Applikation ein, um Wegbeschreibungen durchführen zu lassen. Die Unterrichtseinheit ist auf dem GERS-Niveau B1 angesiedelt, kann aber sicherlich auch schon früher Anwendung finden. Der Baustein ist zwar für Italienisch konzipiert, lässt sich aber in jeder Sprache durchführen.

Quelle: Pixabay (CC0)

Einstufung des Sprachniveaus nach der Globalskala (Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen 2001)

  • B1
  • Die SuS können nahezu alle Situationen meistern, mit denen sie auf Reisen im Sprachgebiet konfrontiert sind.
  • Die SuS können über Erfahrungen und Ereignisse reden, Ziele beschreiben und zu Plänen und Karten Beschreibungen und kurze Statements geben.

Bezug zum Lehrplan (Bundesministerium für Bildung 2004: 5f.)

  • Zielgruppe: 1. Lebende Fremdsprache / 5. Lernjahr / 5. Klasse
  • Lesen: Die SuS sind in der Lage, Texte mit standardsprachlichem Aufbau zu alltäglichen Themen zu verstehen. 
  • An Gesprächen teilnehmen: Die SuS können großteils Situationen im fremden Sprachgebiet meistern. Sie können spontan Gespräche über Themen führen, die ihnen bereits vertraut sind, die für sie von persönlichem Interesse sind oder die sich auf alltägliche Themen wie Familie, Hobbys, Arbeit, Reisen oder aktuelle Ereignisse beziehen.

Beförderte Kompetenzen (Bundesministerium für Bildung 2004: 1-4)

  • Methodische Kompetenz
    • Einsetzen des eigenen Smartphones zur Wissensgewinnung im Sprachunterricht, als auch zur Orientierung im fremden Land.
  • Soziale Kompetenz
    • Eigenständiges Arbeiten in der Gruppe, Arbeitsverteilung, Rücksichtnahme, Absprache und Organisation und Planung
  • Kompetenz zum lebensbegleitenden autonomen Sprachlernen
    • SuS werden mit der Applikation in der Fremdsprache vertraut gemacht und können diese auch in Zukunft in der Fremdsprache verwenden, wenn sie zum Beispiel im jeweiligen Land auf Urlaub oder Sprachreise sind.
  • Linguistische Kompetenzen
    • SuS erweitern Wortschatz im Bereich von Routenplanungen, können sich im fremden Land mit Karten beschäftigen, können Einheimische nach dem Weg fragen und anderen den Weg beschreiben.
  • Soziolinguistische Kompetenz
    • Wahrnehmung von Registerunterschieden in der Sprache, sozial angemessenes Sprachverhalten wird thematisiert.
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Verwendete Anwendung

Donnerstag, 13. Juli 2017

[CC BY] Instagram: Via Hashtags Vokabeln und Grammatikregeln wiederholen (K. Oswald)

In ihrem ersten Unterrichtsbaustein schlägt Katrin Oswald vor, Instagram im Sprachunterricht zum Lernen und Wiederholen zu verwenden und gibt dabei auch praktische Tipps für den Alltag. Der Baustein lässt sich - obwohl für Italienisch konzipiert - für alle Sprachen anwenden.

Quelle: Pixabay (CC0)

Einstufung des Sprachniveaus nach der Globalskala (Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen 2001)

  • A2
  • Die SuS können bereits wiederholt gebrauchte Redewendungen und Aussagen verstehen.
  • Die SuS können sich in gewöhnlichen, alltäglichen Situationen ausdrücken und Informationen austauschen.

Bezug zum Lehrplan (Bundesministerium für Bildung 2004: 4ff)

  • Zielgruppe: 2. Lebende Fremdsprache / 2. Lernjahr / 6. Klasse
  • Lesen: Die SuS verstehen den Inhalt von kurzen und einfachen Texten. Sie können Informationen aus einfachen Alltagstexten entnehmen und bestimmen. 
  • Schreiben: Die SuS können kurze, einfache Nachrichten zu Blatt bringen. 
  • An Gesprächen teilnehmen: Die SuS sind in der Lage, sich in einfachen, gewöhnlichen Situationen zu verständigen und Informationen auszutauschen. 

Beförderte Kompetenzen (Bundesministerium für Bildung 2004: 1-4)

  • Methodische Kompetenz:
    • Einsetzen des eigenen Smartphones zur Wissensgewinnung im Sprachunterricht
  • Soziale Kompetenz: 
    • Eigenständiges Arbeiten in der Gruppe, Arbeitsverteilung, Rücksichtnahme
  • Interkulturelle Kompetenz
    • Selektieren der Sprachen im sozialen Netzwerk, Sensibilisierung für Sprachenvielfalt
  • Kompetenz zum lebensbegleitenden autonomen Sprachlernen
    • Sprachlernstrategie durch soziales Netzwerk wird angeboten, SuS können immer wieder auf Hashtags auch privat zugreifen und sich Informationen holen.
  • Linguistische Kompetenzen
    • SuS erweitern Wortschatz, Anregung der Wortschatzerweiterung durch außerschulische Lektüre, Grammatik wird mittels funktionalem Aspekt erarbeitet
  • Soziolinguistische Kompetenz
    • Wahrnehmung von Registerunterschieden in der Sprache, sozial angemessenes Sprachverhalten wird thematisiert

Unterrichtsbaustein zum Download

Verwendete Applikation

Instagram

Mittwoch, 12. Juli 2017

[CC BY-SA] Le regioni italiane (L. Jakob)

In ihrem zweiten Baustein beschäftigt sich Lena Jakob mit der Toskana im Speziellen.

Quelle: Pixabay (CC0)

Thema: Le regioni italiane

Stoffgebiet: Länderkunde-Regionen Italiens, italienische Namen der Regionen, Lage

Zielgruppe: 6. Klasse, Langform Italienisch

Verwendete Anwendungen: Learning App, Internet als Suchmaschine, Etherpad, Wordcloud

Rahmenbedingungen

Die Bausteine sind für die Anwendung in einer normalen Schulklasse, die klassisch mit Beamer, Computer und Tafel ausgestattet ist, gedacht. Wichtig ist ein Wlan-Zugang, der den SuS zugänglich gemacht werden kann. Außerdem sollten genügend Steckdosen und eventuell Reserve-Handyladekabel vorhanden sein. Es ist nicht nötig, dass jeder Schüler/jede Schülerin ein Smartphone besitzt, da Gruppenarbeiten gemacht werden.

Möglicher Einsatz

Die folgenden 2 Bausteine sind für einen zweistündigen Block zum Thema „Le regioni italiane“ gut geeignet. Pro Schulstunde kann ein Baustein eingesetzt und dazu rundum individuell eine Stunde gestaltet werden.

Vorkenntnisse

Die SuS sollten bereits einmal die 20 Regionen Italiens im Unterricht durchbesprochen haben. Dann können die folgenden Bausteine optimal als Wiederholung und Festigung gesehen werden.

Baustein 2: La Toscana

Zeit: 20 Min Recherche, 15 Min Auswertung

Beschreibung: Die SuS sollen ein Brainstorming zur Region Toscana machen und als Team mithilfe des Smartphones Informationen heraussuchen. Anschließend sollen die Ergebnisse in einer Wordcloud ausgewertet und besprochen werden. So kann grafisch ersichtlich gemacht werden, was die SuS mit der Toscana verbinden und wie viel bereits bekannt ist.


Verwendete Anwendungen

Dienstag, 11. Juli 2017

[CC BY-SA] Le regioni italiane: la mappa (L. Jakob)

Lena Jakob widmet ihre beiden Unterrichtsbausteine dem Thema Le regioni italiane. Die beiden Bausteine hängen eng zusammen und stehen unter einer CC BY-SA-Lizenz, wobei die Screenshots, wie auch bei den anderen Bausteinen, von dieser Lizenzierung ausgenommen sind. In diesem ersten Baustein sollen die Schüler/innen die Lage und die Namen der Regionen Italiens verinnerlichen.

Quelle: Pixabay (CC0)

Thema: Le regioni italiane

Stoffgebiet: Länderkunde-Regionen Italiens, italienische Namen der Regionen, Lage

Zielgruppe: 6. Klasse, Langform Italienisch

Verwendete Anwendungen: Learning App, Internet als Suchmaschine, Etherpad, Wordcloud

Rahmenbedingungen

Die Bausteine sind für die Anwendung in einer normalen Schulklasse, die klassisch mit Beamer, Computer und Tafel ausgestattet ist, gedacht. Wichtig ist ein Wlan-Zugang, der den SuS zugänglich gemacht werden kann. Außerdem sollten genügend Steckdosen und eventuell Reserve-Handyladekabel vorhanden sein. Es ist nicht nötig, dass jeder Schüler/jede Schülerin ein Smartphone besitzt, da Gruppenarbeiten gemacht werden.

Möglicher Einsatz

Die folgenden 2 Bausteine sind für einen zweistündigen Block zum Thema „Le regioni italiane“ gut geeignet. Pro Schulstunde kann ein Baustein eingesetzt und dazu rundum individuell eine Stunde gestaltet werden.

Vorkenntnisse

Die SuS sollten bereits einmal die 20 Regionen Italiens im Unterricht durchbesprochen haben. Dann können die folgenden Bausteine optimal als Wiederholung und Festigung gesehen werden.

Baustein 1 : Learning App

Zeit: 20 Min

Beschreibung: Anhand des Tools Learning Apps wurde eine Übung erstellt, welche die Landkarte Italiens zeigt. Nun sollen die SuS die Namen der 20 Regionen Italiens an der richtigen Stelle anbringen. Dabei sind die Begriffe bereits auf Italienisch angeführt, damit die Schreibweise und der richtige Name verinnerlicht werden können.


Verwendete Anwendung:

Montag, 10. Juli 2017

[CC BY-SA] Vokabelwiederholung (L. M. Hammer)

In ihrem zweiten Unterrichtsbaustein verwendet Lisa Marie Hammer das Kreuzworträtsel auf LearningApps, um Vokabelwiederholungen von den Schülerinnen und Schülern erstellen zu lassen. Die Idee ist, die Schüler/innen vor Schularbeiten und Prüfungen selbstständig Kreuzworträtsel erstellen zu lassen. Sie folgen damit dem Ansatz des Lernens durch Lehren.

Quelle: Pixabay (CC0)

Zielgruppe: Italienischlernende, für jedes Niveau möglich

Lernziel: Wiederholung der wichtigsten Vokabel im spielerischen Kontext zu den Themen, die zur Schularbeit bzw. Prüfung kommen.

Sozialform: Partnerarbeit, Plenum

Rahmenbedingungen:
  • jede/r SuS muss ein Smartphone mit Internetzugang besitzen
  • WLAN in der Schule 
  • Lehrperson muss einen Account bei https://learningapps.org besitzen
  • SuS müssen dem Lehrperson-Account hinzugefügt werden (siehe Anleitung 1 unten) oder sich selbst anmelden 
Art und Weise des Smartphoneeinsatzes: Erstellen von Kreuzworträtseln mit Hilfe von LearningApps

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Verwendetes Werkzeug:

Sonntag, 9. Juli 2017

[CC BY-SA] Möbel und Räumlichkeiten kennenlernen (L. M. Hammer)

In ihrem ersten Unterrichtsbaustein lässt Lisa Marie Hammer die Schüler/innen Fotos von Möbelstücken und unterschiedlichen Räumen eines Hauses oder einer Wohnung machen, um aktiv das dazugehörige Vokabular zu erlernen. Die Schüler/innen lernen keine abstrakten Abbildungen kennen, sondern bezeichnen ihre jeweiligen eigenen Möbelstücke.

Quelle: Pixabay (CC0)

Zielgruppe: Italienischlernende, Niveau A2+

Lernziel: Erstes Kennenlernen der Vokabel für Möbelstücke und Räumlichkeiten durch einen persönlichen Bezug zum Thema.

Sozialform: Einzelarbeit, Plenum

Rahmenbedingungen:
  • jede/r SuS muss ein Smartphone mit Fotokamera und Internetzugang besitzen, 
  • jede/r SuS muss WhatsApp am Smartphone haben 
  • WhatsApp-Gruppe für die Klasse
  • WLAN in der Schule zum Verschicken der Fotos an die Lehrperson
  • PC im Klassenraum
  • USB-Kabel zur Verbindung Smartphone-PC (Variante: Bluetooth falls am PC möglich)
Variante: Einsatz direkt im Unterricht (ohne HÜ)

Art und Weise des Smartphone-Einsatzes: Erstellen von Fotos zu Hause oder in der Schule, Nutzung einer WhatsApp-Gruppe, um die Fotos an die Lehrperson zu senden.
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Samstag, 8. Juli 2017

[CC BY-SA] Tourisme en France, géographie, activités de loisirs: parler des régions (H. Sommer)

In ihrem zweiten Baustein knüpft Hannah Sommer an den ersten Baustein an, der als Basis für den vorliegenden dient. Die Schüler/innen sollen einen AnswerGarden mit relevanten Vokabeln befüllen. Diese gemeinsame Übung wird im Plenum nachbesprochen und analysiert.

Quelle: Pixabay (CC0)
Klasse: 2.-3. Lernjahr

Kompetenzniveau: A2-B1

Thema: Tourisme en France, géographie, activités de loisirs

Lernziele:
  • parler des activités de loisirs
  • parler du tourisme
  • savoir situer les régions en France (Alsace - Strasbourg, Mulhouse etc., Côte d’Azur - Nice, Grasse etc...)
Verwendete App: AnswerGarden

Rahmenbedingungen:

Die SchülerInnen sollten ein Smartphone mit einer funktionierenden Internetverbindung bei sich haben. Sie können auch in Kleingruppen zusammenarbeiten, sodass nur ein Smartphone pro Gruppe vorhanden sein muss.

Vorkenntnisse:

Diese Übung wird am besten zu Beginn der Stunde durchgeführt. Idealerweise wurden in der Stunde zuvor die zwei Videos über die Region Alsace und die Côte d’Azur ausführlich besprochen. Die Übung kann natürlich variiert werden, sodass eine andere Region oder anderes Vokabular im Mittelpunkt steht.

Freitag, 7. Juli 2017

[CC BY-SA] Tourisme en France, géographie, activités de loisirs: s'informer (H. Sommer)

In ihrem ersten Unterrichtsbaustein behandelt Hannah Sommer zwei französische Regionen, das Alsace und die Gegend um die Côte d'Azur. sie schlägt dabei unterschiedliche Devices vor und greift auf Materialien von TV5 Monde zurück, die sie rezeptiv in den Unterricht integriert und dabei als Basis für kreative Arbeit nimmt. Ein Hinweis: Auf der Webseite von TV5 Monde ist zu lesen, dass das Material nur bis 31.12.2023 verfügbar ist.

Quelle: Pixabay (CC0)

Klasse: 2.-3. Lernjahr

Kompetenzniveau: A2-B1

Thema: Tourisme en France, géographie, activités de loisirs

Lernziele:
  • parler des activités de loisirs
  • parler du tourisme
  • savoir situer les régions en France (Alsace - Strasbourg, Mulhouse etc., Côte d’Azur - Nice, Grasse etc...)
Unterrichtsbaustein zum Download

Link auf die verwendeten Videos



Donnerstag, 6. Juli 2017

[CC BY-SA] Actividades de la vida diaria y su frecuencia (L. Lagger)

In ihrem zweiten Unterrichtsbaustein versteckt Lisa Lagger eigentlich drei Bausteine, die isch mit Alltagshandlungen und ihren Häufigkeiten beschäftigen. Die Übungen können als Abschluss einer Schulbuchlektion gesehen werden, wobei die Autorin mehrere Beispiele nennt. Auch dieser Baustein lässt sich vom Spanischen problemlos in andere Sprachen übertragen.

Quelle: Pixabay (CC0)

Sprache: Spanisch (aber in allen Sprachen möglich)

Thema: Actividades de la vida diaria y su frecuencia (Alltagshandlungen und ihre Häufigkeit)

Niveau: GERS A1

Equipment:
  • Smartphone (SchülerInnen)
  • Computer (Lehrperson)
  • Benutzer Tools:
    • kahoot.com bzw. kahoot.it
    • answergarden.ch
    • learningapps.org 
Sozialform:
  • Aktivität 1: Einzelarbeit, Plenum
  • Aktivität 2: Partnerarbeit, Plenum
  • Aktivität 3: Einzelarbeit, Plenum
Dauer: Aktivität 1 und 2 dauern jeweils rund 10 Minuten; Aktivität ungefähr 15-20 Minuten

Lernziele: über Alltagsaktivitäten sprechen und deren Häufigkeit angeben; Wiederholung und Festigung des Vokabulars; richtige Anwendung der Verben

Fertigkeiten: Sprechen, Lesen, Schreiben

Verwendete Anwendungen:

Mittwoch, 5. Juli 2017

[CC BY-SA] El tiempo (L. Lagger)

In ihrem Unterrichtsbaustein sieht Lisa Lagger vor, die Schüler/innen mit der am Smartphone installierten WetterApp arbeiten zu lassen. In einem ersten Schritt müssen die Schüler/innen das Wetter einer (spanischen, lateinamerikanischen) Stadt recherchieren und lernen dabei gleichzeitig, mit der WetterApp umzugehen. In einem zweiten Schritt erstellen die Schüler/innen ein Video im Stile eines Wetterberichts aus dem Fernsehen. Die Schüler/innen werden zu Prosumerinnen und Prosumern.

Quelle: Pixabay (CC0)

Sprache: Spanisch (aber in allen Sprachen möglich)

Thema: El tiempo (Wetter)

Niveau: GERS A2

Equipment:
  • Tabelle mit Städten von Spanien und Südamerika (bei anderen Sprachen: an das Land adaptieren)
  • Smartphone: 
    • Wetter-App (die SchülerInnen müssen dafür nichts Spezielles herunterladen. Normalerweise ist auf jedem Smartphone eine Wetter-App vorinstalliert, die sie benutzen können) 
    • Padlet (https://de.padlet.com)
  • Computer und Beamer

Sozialform: Partnerarbeit

Dauer: 2 Schulstunden: eine zum Erstellen der Berichte und Videos; eine zum Ansehen (inkl. Feedback)

Lernziele: über das Wetter berichten – die SchülerInnen wiederholen den Wortschatz zum Thema Wetter und erstellen einen Wetterbericht.

Fertigkeiten: Schreiben, Sprechen (monologisch)

Baustein zum Download

Verwendete Apps:


Dienstag, 4. Juli 2017

[CC BY-SA] Favole: Video (P. Fritz)

Der zweite von Patricia Fritz entworfene Unterrichtsbaustein baut auf den ersten auf und sieht das Erstellen eines Videos vor. Die Schüler/innen verwenden als Basis den in der davorliegenden Stunde geschriebenen Text, der von der Lehrperson korrigiert wurde.

Quelle: Pixabay (CC0)

Thema: Le favole

Stoffgebiet: Wiederholung der Zeiten passato remoto und imperfetto

Zielgruppe: 8. Klasse AHS (6. Lernjahr)

Kompetenzniveau: Lesen A2

Anwendungen, welche verwendet werden: Kamera

Rahmenbedingung

Die SuS benötigen pro Gruppe ein Smartphone mit Internetzugriff (WLAN oder mobiles Datenvolumen) und im Klassenzimmer muss ein Beamer zur Verfügung stehen.


Anmerkung (E.H.)

  • Um die Kamera möglichst ruhig zu halten, empfiehlt es sich, für diese eine Halterung zu verwenden.
  • Der vorliegende Baustein könnte auch in Verbindung zu dem von A. Eberhardt vorgeschlagenen Unterrichtsbaustein gebracht werden, wenn für das Video das Stop Motion Format gewählt wird.

Montag, 3. Juli 2017

[CC BY-SA] Favole: Text (P. Fritz)

In diesem von Patricia Fritz entworfenen Unterrichtsbaustein geht es um die Einführung des Themas Märchen, an das nicht nur die Verwendung eines spezifischen Vokabulars sondern auch eine spezifische Sprachverwendung geknüpft ist. Die im Italienischen notwendige Unterscheidung zwischen passato remoto und imperfetto lässt sich in anderen Sprachen entsprechend anpassen, beispielsweise das passé composé und das imparfait im Französischen. In diesem Baustein wird zunächst die Thematik mittels interaktiver Übungen, die sich hinter QR Codes verstecken, eingeleitet, bevor der produktive Schreibakt beginnt.

Quelle: Pixabay (CC0)

Thema: Le favole

Stoffgebiet: Die Zeiten passato remoto und imperfetto

Zielgruppe: 8. Klasse AHS (6. Lernjahr)

Kompetenzniveau: Schreiben B1

Anwendungen, welche verwendet werden: Learning App, AnswerGarden, Wörterbuch, Kamera

Rahmenbedingungen

Jede/r der SuS benötigt:
  • ein Smartphone mit einem Google-Konto
  • einen QR-Code-Reader
  • Internetzugriff (WLAN oder mobiles Datenvolumen)
Download des Unterrichtsbausteins

Sonntag, 2. Juli 2017

[CC BY-SA] Videowettbewerb (A. Eberhardt)

In diesem Unterrichtsbaustein, der mehrere Stunden in Anspruch nimmt, veranstaltet Anja Eberhardt einen Videowettbewerb. Das Szenario lässt sich für alle Sprachen anwenden und kann auch auf andere Fächer umgelegt werden. 
Quelle: Pixabay (CC0)
Klasse: 6 (2tes Lernjahr)
Kompetenzniveau: A2
Fokus:
  • App
  • Kennenlernen einer neuen App
  • Förderung der Kreativität
  • Sprache
  • Hören
  • Zusammenhängendes Sprechen
  • An Gesprächen teilnehmen
Benötigte Materialien: Stop, Motion, Studio App
Vorarbeit: Die SuS müssen als Hausübung die App herunterladen und ein Video erstellen. Wie dies funktioniert, wurde in der vorhergehenden Stunde erklärt. 

Zusatzinformationen

Samstag, 1. Juli 2017

[CC BY-SA] Fotobeschreibungen (A. Eberhardt)

Anja Eberhardt hat einen Stundenbaustein für den Italienischunterricht konzipiert, der jedoch in allen Sprachen eingesetzt werden kann. Auch in späteren Lernjahren und somit höheren Kompetenzniveaus ist die Übung durchführbar.
Quelle: Pixabay (CC0)

Klasse: 6 ( 2tes Lernjahr)
Kompetenzniveau: A2
Fokus:  Zusammenhängendes monologisches Sprechen, Hören, Schreiben
Vorwissen: Ja
Vorarbeit: Ja, SuS müssen mit ihrem Smartphone 5 verschiedene Fotos schießen und sich überlegen, wie sie diese beschreiben könnten. Die Fotos können dabei auch bearbeitet sein.  Sie müssen das Smartphone und die Bilder mit in den Unterricht bringen.
Ziele:
  • Die SuS sollen ihren Wortschatz vermehren.
  • Die SuS sollen üben, frei zu sprechen
  • Die SuS sollen das aktive Zuhören üben und versuchen, das Gehörte zu verschriftlichen.

Freitag, 30. Juni 2017

BYOD ist ganz objektiv die Lösung für Frontalunterricht

Im Wintersemester 2016/2017 durfte ich an der Universität Graz, genauer gesagt am Institut für Romanistik, ein Proseminar im Bereich Fachdidaktik halten. Es trug den Titel Das Smartphone als Kulturzugangsgerät im modernen Fremdsprachenunterricht. Der von Lisa Rosa geprägte Begriff oder vielmehr das Verständnis des Smartphones als Kulturzugangsgerät, oder – um mit Jöran Muuß-Merholz zu sprechen – als Schweizer Taschenmesser diente als Basis weitläufiger Überlegungen zum Thema.

Quelle: Pixabay (CC0)

Endprodukte des Proseminars waren ein wissenschaftliches Shortpaper sowie Unterrichtsbausteine, die das Smartphone und dessen Verwendung zum Lernen und Lehren fokussieren sollten. Wie in meinen Lehrveranstaltungen immer wieder der Fall, wollte ich jedoch keine Exklusivität der Unterrichtsbausteine sondern eine Offenheit. Die Bausteine sollten allesamt als Open Educational Resources oder vielmehr als Open Educational Practices konzipiert und anschließend einer breiten Öffentlichkeit an Interessierten, nicht nur Lehrerinnen und Lehrern, zur Verfügung gestellt werden. Dies soll nun, mit dem Ende des Schuljahres, auch erfolgen.

Auf diesem Blog wird in den nächsten 44 Tagen je ein Unterrichtsbaustein veröffentlicht. Der Name des/der Studierenden wird dabei immer in Klammer im Titel angefügt. Die Lizenz wird dem Titel in eckiger Klammer vorangestellt. Die Beiträge sind von mir nicht redigiert, lediglich Tippfehler wurden ausgebessert. Die Lizenz wurde von den Studierenden selbst gewählt, ebenso das Thema und der Kontext. Als Vorgabe galt: Entwickeln Sie zwei Unterrichtsbausteine (für den Sprachunterricht), in denen das Smartphone als Medium zum Lernen und/oder Lehren genutzt wird.

Quelle: Pixabay (CC0)
Ein herzlicher Dank gilt den Studierenden, die wirklich kreativ, engagiert und interessiert gearbeitet haben. Die Bausteine sind gelungen und freuen sich auf Feedback aus der Community.

[PS: Ein herzlicher Dank geht auch an Jöran Muuß-Merholz und seinen Buzz-o-Mat, dem der Titel dieses Postings zu verdanken ist.]

Dienstag, 27. Juni 2017

Neue Medien Talks - (m)eine Nachlese

Die Neuen Medien Talks an der Universität Innsbruck haben heuer bereits zum 12. Mal stattgefunden. Heuer stand die Veranstaltung unter dem Titel 100 Tools to Know before you leave. Eine Toolparade wurde ausgerufen.

Quelle: Pixabay (CC0)

Ich durfte selbst auch einen Vortrag zum Thema halten. Angefragt wurde ich für Tablets, Smartphones und Apps im Fremdsprachenunterricht, der Untertitel 30 (+5) Minuten – 15 (+1) Apps – 5 (+2) Kompetenzen sollte mehr verraten. Wer mich kennt weiß, dass ich App- und Toolparaden ja immer gerne aufgreife, dass es mir aber immer um das Wie? geht. Ich strukturiere zwar von den Apps her, möchte aber eigentlich Methoden streuen. Irgendwie muss man ja strukturieren. Ich dachte am Anfang ja, ich könnte nach den Kompetenzen strukturieren. Dabei wäre der GERS, der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen, mein Rahmen. Die fünf für das Fremdsprachenlernen relevanten Kompetenzen, Zusammenhängend Sprechen, Sprechen, Hören, Lesen, Schreiben, wären dabei um Digitale Kompetenzen und Interkulturelle Kompetenzen erweitert worden. Das hätte einen schönen Cluster gegeben. Aber – ganz ehrlich – für eine Präsentation war’s für mich nichts. Oder anders: Ich bin beim Gestalten grandios gescheitert. Das wäre redundant gewesen, weil sich ja ein Tool für mehrere Dinge einsetzen lässt. Und so soll es ja auch sein. Wenn ich ein Tool nur für eine Sache, eine Methode einsetzen kann, dann will ich es auch gar nicht verwenden. Das ist mein persönlicher Zugang. Lieber weniger Tools und die dafür abwechslungsreich als gefühlte 1000 Tools für ein Semester, wo schon alleine die Bedienung zu einer Grundüberforderung führt. Digitale Werkzeuge sind eben nur Werkzeuge, die mir helfen, mich aber gleichzeitig in meinem Radius einschränken. Es gibt kein Werkzeug, das alles kann. So muss ich bei so manchem auch ein wenig tricksen.



Ich habe also wieder von den Tools aus strukturiert und bin dabei auf eine Auswahl aus 15+2 Tools gekommen. Als Auswahlkriterien dienten vor allem zwei: Social Media vs. Meine Lieblings-Apps. Ich möchte die Präsentation hier kurz aufgreifen und die Methoden, die von mir genannt wurden, kurz beschreiben bzw. Beispiele von Kolleginnen und Kollegen verlinken, die ebenfalls darüber gebloggt haben. Was meine Lieblings-Apps betrifft, so sind für mich einige Auswahlparameter klar
  • Sie sollten nach Möglichkeit ohne Anmeldung für die Teilnehmer/innen funktionieren.
  • Sie sollten eine vernünftige Gratis-Version haben.
  • Sie sollten plattform-, browser-, betriebssystemübergreifend funktionieren.
  • Sie sollten intuitiv sein.
  • Sie sollten sich für mehr als eine Methode einsetzen lassen.
  • Auch Lerner/innen sollen damit Ressourcen erstellen können.
  • Sie dürfen nicht nur in einem 1:1 Setting funktionieren (Stichwort: Digital Divide).

Ich habe mich deshalb für folgende 15 (+2) Werkzeuge entschieden, zu denen ich die jeweiligen Methodenbeispiele gleich direkt anhänge. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Beiträge von Kolleginnen und Kollegen aus dem deutschsprachigen Raum (aber nicht ausschließlich), die das jeweilige Werkzeug im Unterricht eingesetzt haben.

Facebook

Twitter

Pinterest

Instagram

Voki

Chatterpix

Kahoot!

QR Codes

Und hier noch ein paar allgemeine Weblinks, die ich ausgeteilt habe:

Getrude Daurach sprach in E-Tools für interaktive Lernsettings über eine Lehrveranstaltung E-Medien in der Fachdidaktik und stellte uns ihr Handout dazu vor. Sie hat sich die Mühe gemacht, in einem PDF Tools zu beschreiben, die man im Unterricht an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik sowie in landwirtschaftlichen Fachschulen einsetzen kann. Die Zielgruppe ist eine spezifische – die Tools sind echte Klassiker: Diigo, Wikispaces, Sway, Prezi, Kahoot! und viele mehr wurden genannt. Aber auch die Learning Snacks wurden vorgestellt. Aus dem Nähkästchen geplaudert hat sie auch MakeBadges erwähnt, ein kleines Programm, mit dem sie ihre Badges erstellt. Sie betonte dabei vor allem, dass sich digitale Medien in den landwirtschaftlichen Schulen noch nicht durchgesetzt haben und dass sie mit den Accounts und den Artefakten sehr heikel ist. Die Artefakte und Zugänge sind per Passwort geschützt oder man musste über Mitgliederlisten hinzugefügt werden. Die einzelnen Artefakte stehen folglich nicht der Allgemeinheit zur Verfügung, so auch weder das von der Vortragenden genutzte Padlet noch die von ihr entwickelte Handreichung zu den Tools. Sie verwies auf folgende Apps:



Alessandro Bosco berichtet über ein intermediales Projekt Film di Carta. Wordpress lag dem Projekt zugrunde und wurde von der Lehrperson aufgrund des intermedialen Charakters ausgewählt. Aber auch die Dominanz der Webressourcen war für die Wahl ausschlaggebend. Lernende suchen heutzutage primär in Webressourcen. Sie müssen auf YouTube Interviews mit verstorbenen Autoren und Autorinnen, sie müssen aber auch relevante von irrelevanten und richtige von falschen Elementen trennen. Die intermediale Ressource und das Erstellen interaktiver Werke muss gelernt werden. Der Text muss anders gedacht werden. Ein Video wird nicht in seiner Gesamtheit eingebunden, sondern in Ausschnitten. Zwischen der passiven Konsumation und der aktiven Produktion liegen Welten. Die Strukturierung des Textes unterscheidet sich von jener im Word. Die Textpassagen sollen kurz sein, die graphische Gestaltung muss ansprechend sein. Die Regeln in der Textgestaltung, die anzuwenden und berücksichtigen sind, sind zu erlernen; auch wenn die Studierenden gewöhnt sind, diese Textformen zu konsumieren, heißt das nicht, dass sie sie auch produzieren können. Die Syntax und die Logik machen den Unterschied, die Multi- und Intermedialität trainieren neue Kompetenzen. Die Präsentation selbst erfolgte vor einem außenstehenden Publikum, der Ansatz des Real-Life-Tasks ist gegeben. Der fertige Blog ist jedoch leider nicht öffentlich zugänglich.

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Abgeschlossen wurde das Programm durch einen interaktiven Teil, in dem zahlreiche Umsetzungen ausprobiert werden konnten:

  • Audience Respose Systeme – ARSnova
  • LTI-Schnittstelle in OpenOLAT
  • Virtual Reality
  • Kollaborative Tools an der Universität Innsbruck