Donnerstag, 16. Februar 2017

Das Schreiben und ich....

Es gibt ja mehrere Möglichkeiten, Schreibblockaden loszuwerden. Ich gehöre nicht zu den Planern sondern zu den Drauflosschreibern. Ich lege einfach drauf los, sobald ich aus der Phase der Prokrastination draußen bin, sobald ich also gebügelt, geputzt und zusammengeräumt habe. ;-)

Quelle: Pixabay (CC0)

Nun, ich gehöre dabei zu den Menschen, die vor dem Schreiben zum einen Brainstorming und zum anderen Brainwriting bzw. Freewriting betreiben. Ich notiere mir also gerne alle meine Gedanken und schreibe einfach wie wild drauf los. So verschwindet die Angst vor dem weißen Blatt Papier sehr schnell.

Quelle: Pixabay (CC0)

Beim Brainstorming nutze ich unterschiedliche Werkzeuge, meist jedoch Lino, weil ich hier Post-its anlegen kann, die unterschiedliche Medientypen enthalten können und die ich kreuz und quer auf dem Bildschirm verschieben kann. Ich kann also nach dem Brainstorming auch Clustern. Lino ist kostenlos, bedarf aber einer Anmeldung. Die Bedienung ist sehr einfach. Derartige Anwendungen mag ich.

Was das Brainwriting betrifft, so hab ich drei Ansätze. Wenn es mir nur ums Konzentrieren geht, also nur ums Hinsetzen, Ankommen, Schreiben, dann nutze ich gerne OneWord. Hier wird ein (englisches) Wort eingegeben und man hat eine Minute Zeit, sich mit dem Wort zu beschäftigen, zu schreiben, zu phantasieren, kreativ zu sein. Als zweite App habe ich hierfür The Most Dangerous Writing App. Bei dieser App, die gerade auch von der @Lehrer_Online-Redaktion empfohlen wurde, kann ich den Zeitrahmen eingeben, den ich für den Schreibprozess nutze oder die Anzahl der Wörter. Jedenfalls muss ich hier so lange schreiben, bis die Wortanzahl oder die Minutenanzahl erreicht ist, da der Text sonst verschwindet (und erst nach einer Anmeldung wieder sichtbar wird). Das klingt hart, hilft aber beim Fokussieren.

Wenn ich einen Text verfassen möchte, denn ich auch weiterhin nutzen möchte, den ich mit Pausen schreibe, den ich kontinuierlich erweitern möchte, greife auf das Etherpad zurück; genauer gesagt auf die Instanz der TU Graz (@sociallearning), weil hier zum einen die graphische Oberfläche einladend ist und zum anderen auch private Pads erlaubt sind.

Quelle: Pixabay (CC0)

Diese beiden Ansätze helfen mir oft, aus einer Blockade herauszukommen, mich auf einen Text zu konzentrieren und auch die Angst vor dem leeren Blatt abzubauen. Dann kann ich einfach der Drauflosschreiber (mit System) sein ;-)

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