Mittwoch, 23. August 2017

Unterrichtsbausteine #OER – ein Fazit

Der Juli und die erste Hälfte des Augusts waren durch die Veröffentlichung der Unterrichtsbausteine der Studierenden des fachdidaktischen Proseminar Das Smartphone als Kulturzugangsgerät geprägt. für mich ist es Zeit, ein Fazit zu ziehen.

Quelle: Pixabay (CC0)

Insgesamt wurden 44 Bausteine unter Creative Commons-Lizenz veröffentlicht. Sie verteilen sich wie folgt auf die drei im Kurs gesprochenen Sprachen:
  • Französisch: 4
  • Italienisch: 24
  • Spanisch: 16
Beinahe alle Bausteine tragen eine wirklich offene Lizenz, können also als #OER im engeren Sinne verstanden werden:
  • CC BY: 2
  • CC BY-SA: 38
  • CC BY-NC: 4
Die Studierenden hatten bei der Erstellung absolut freie Hand: Sie durften sich für ein Kompetenzniveau, eine oder mehrere trainierte Kompetenzen, die Anlehnung an ein oder Ablehnung eines Schulbuch(s), die verwendeten Methoden und Materialien, die Dauer und auch den Umfang des Bausteins völlig frei entscheiden. Es gab lediglich vier Voraussetzungen:
  • Der Baustein musste für den Fremdsprachenunterricht einer romanischen Sprache (unter Berücksichtigung des österreichischen Lehrplans) konzipiert werden.
  • Der Baustein musste eine offene Lizenz tragen.
  • Der Baustein musste eine Funktion des Smartphones oder eine App, die mit dem Smartphone ausgeführt werden kann, berücksichtigen 
  • Der Baustein musste als offenes Dateiformat (d.h. nicht als PDF) abgegeben werden, damit er auch weitergegeben werden kann.
Ich habe die Bausteine über Facebook, Twitter und Google+ geteilt, um sie Lehrerinnen und Lehrern zur Verfügung zu stellen. Die Reaktionen der Kolleginnen und Kollegen decken sich mit meiner Wahrnehmung: Die Baustein sind sehr unterschiedlich, in ihrer Qualität sehr heterogen und auch in Hinblick auf den Innovationsgrad ergibt sich eine breite Schere. Einige Bausteine sind sehr oberflächlich geblieben, einige sind wirklich wohldurchdacht und lassen sich gut in einen didaktischen Rahmen setzen. Einige sind sprachlich ein wenig holprig, andere lassen einen gewissen Flow erkennen.

Das hat nichts damit zu tun, dass einige „besser“ und andere „schlechter“ wären, vielmehr zeigen die Bausteine die unterschiedlichen Herangehensweisen der Studierenden: von Schema F bis Schema I(nnovation). Sie zeigen die Sozialisierung der Studierenden und gleichzeitig auch die Vielfalt, mit der man Themen behandeln kann. Einige Bausteine bedürfen für den Einsatz im realen Unterricht wahrscheinlich einer Überarbeitung oder Adaptierung. Aber genau dafür sind sie gedacht. Die Beiträge können kommentiert werden, Adaptierungen können und sollen sogar vorgenommen werden: Remix, Reuse und Rework sind ausdrücklich erwünscht.

Quelle: Pixabay (CC0)

Ich möchte den Studierenden auf diesem Weg noch einmal danken: Sie haben wirklich eine außergewöhnliche Leistung vollbracht, sich mit der Materie auseinandergesetzt und sich mutig und neugierig auf ein – für einige doch – neues Thema eingelassen. Bewahren Sie sich diese Neugier, bewahren Sie sich den Mut, Neues auszuprobieren! Einiges kann und wird schiefgehen, aber genau diese Erfahrungen bereichern das Leben. Aus Fehlern lernen nicht nur unsere Schülerinnen und Schüler, sondern auch wir Lehrende.

Sonntag, 13. August 2017

[CC-BY SA] In der Stadt/ Nach dem Weg fragen (S. Wonisch)

In seinem zweiten Unterrichtsbaustein behandelt Stefan Wonisch das Thema Wegbeschreibungen und Richtungsanweisungen. Für den Spanischunterricht hat er mit Hilfe von LearningApps.org zwei Bausteine entwickelt, die unterschiedliche Kompetenzen - nicht nur das Vokabelwissen - trainieren.

Quelle: Pixabay (CC0)

Sprache:
Spanisch (kann aber auch auf alle anderen Fremdsprachen im Unterricht angewandt werden)
Lerninhalt(e):
Wegbeschreibungen und Stadtpläne/ Stadtkarten; Gebäude und Einrichtungen
Lernziel(e):
Vokabeln und Phrasen zu Wegbeschreibungen in der Fremdsprache festigen und wiederholen; Wegbeschreibungen verstehen und Stadtpläne lesen können; sich in einer Stadt zurechtfinden;
CEFR Level:
A1 (1.Lernjahr Spanisch)
Kompetenzen:
Leseverständnis, Vokabular
Verwendete Medien/ Material:
Smartphone, Arbeitsblatt mit Dialogen
Smartphone / Apps in Verwendung:
learningapps.org
Lehrbuch:
Diverse Lehrbücher auf A1 Niveau, die das Thema „Wegbeschreibungen“ behandeln (In Spanisch z.B. Caminos neu 1 und Perspectivas A1-A2


Verwendete Anwendung

Samstag, 12. August 2017

[CC BY-SA] Vivir – Alquilar el piso ideal (S. Wonisch)

Der von Stefan Wonisch gestaltete erste Unterrichtsbaustein beschäftigt sich mit der Wohnungssuche und dem Finden und Vermitteln von Wohnungen. Die Idee ist grundsätzlich für den Spanisch-Unterricht konzipiert, lässt sich aber auf alle Fremdsprachen übertragen und bildet ein Thema, das alle Schüler/innen auch in ihrem realen Leben treffen/ interessieren kann/wird.

Quelle: Pixabay (Pixabay-Lizenz)

Sprache:
Spanisch (kann aber auch auf alle anderen Fremdsprachen im Unterricht angewandt werden)
Lerninhalt(e):
Wohnen
Lernziel(e):
Wohnungsanzeige/ Suchanzeige schreiben – auf eine Wohnungsanzeige reagieren/ E-Mail schreiben – die SchülerInnen wiederholen den Wortschatz zum Thema Wohnen und interagieren als fiktive Wohnungssuchende bzw. WohnungsvermieterInnen miteinander;
CEFR Level:
B1 (3./4.Lernjahr Spanisch)
Kompetenzen:
Schreiben
Verwendete Medien/ Material:
Smartphone, Schul-E-Mail-Account, Arbeitsblatt mit Bullet-Points
Smartphone / Apps in Verwendung:
padlet.com,  Schul-E-Mail-Adresse (SchülerInnen)

Unterrichtsbaustein zum Download

Freitag, 11. August 2017

[CC BY-SA] Länder und Hauptstädte (M. Magnet)

Madeleine Magnet hat zwei Unterrichtsbausteine zum Spanischen entwickelt. Der zweite Baustein entstammt ebenfalls einem landeskundlichen Kontext und dient dazu, die Länder und Hauptstädte spanischsprachiger Länder zu wiederholen. Hierfür wird Kahoot! eingesetzt.

Quelle: Pixabay (Pixabay-Lizenz)

Rahmenbedingungen

  • 4. Lernjahr (B1+)
  • 12 SuS 

Material

  • Smartphone 
  • PC

Dauer

  • 10 – 15 Minuten

Wie wird das Smartphone eingesetzt?

Das Smartphone soll hier dazu dienen das Spiel Kahoot! auszuführen.

Ziel

Länder und Hauptstädte spanischsprachiger Länder wiederholen.

Unterrichtsbaustein zum Download

Verwendete Anwendung

Donnerstag, 10. August 2017

[CC BY-SA] Rally código QR (M. Magnet)

Madeleine Magnet hat zwei Unterrichtsbausteine zum Spanischen entwickelt. Der erste Baustein beschäftigt sich mit den verschiedenen in Spanien und Lateinamerika zu hörenden Dialekten und Aussprachevarianten und wird in Form einer QR-Code-Rallye in den Unterricht integriert.

Quelle: Pixabay (Pixabay-Lizenz)

Rahmenbedingungen

  • 4. Lernjahr (B1+)
  • 12 SuS
 

Material

  • Smartphone mit QR-Code-Scanner-App
  • Eventl. Kopfhörer 
  • Arbeitsblatt

Dauer

  • 1 Unterrichtsstunde

Wie wird das Smartphone eingesetzt?

Das Smartphone soll hier dazu dienen, einen QR Code zu scannen und verschiedene Aufgabenstellungen zu lösen und teilweise am Arbeitsblatt niederzuschreiben.

Ziel

Ziel ist, dass die SuS auf die verschiedenen Dialekte und Akzente des Spanischen sensibilisiert werden und daraus positive Aspekte fürs Spanischlernen herausziehen können.

Ablauf und Durchführung

Durch eine Kombination aus Lesetext und QR-Code-Aufgaben sollen die SuS motiviert werden.

Mittwoch, 9. August 2017

[CC BY-SA] Une semaine à Paris- Bon voyage! (Weiterführung) (I. Köstinger)

Irina Köstinger hat zwei Unterrichtsbausteine geplant, die zum einen eng miteinander verbunden sind und in einer Doppeleinheit aufeinander aufbauend eingesetzt werden können. Sie hat darüber hinaus aber auch Aspekte des Geographie-Unterrichts, im Sinne der fächerübergreifenden Planung, einfließen lassen. Hier der zweite Teil - eine Vokabelwiederholung.

Quelle: Pixabay (Pixabay-Lizenz)

Die folgenden beiden Bausteine für den Französischunterricht, die im Zuge dieser Arbeit präsentiert werden, sind Teil eines fiktiven Schulprojekts - genauer eines Schüleraustauschs, der die SuS in die französische Metropole Paris führen soll. Der Austausch ist für die 6. Klasse (Sek II) Kurzform Frz. geplant und findet am Ende des Schuljahres statt. Die Bausteine dienen als Vorbereitung auf die Schülerreise bzw. können als Wiederholung und Vertiefung der im Frz.-Unterricht, am Beginn des Schuljahres, behandelten länderkundlichen und kulturellen Themen und des dazugehörigen Vokabulars angesehen werden. Die zwei Unterrichtsbausteine sind Teil des gemeinsamen Konzepts und sollten daher als zusammenhängende Elemente betrachtet werden. Sie sind sinngemäß in dieselbe Unterrichtseinheit eingebettet und werden in einer Doppeleinheit Französisch durchgeführt. Der fächerübergreifende Aspekt Französisch-Geographie wird beachtet und die darauffolgende Geographiestunde wird für diese Unterrichtseinheiten verwendet.

Rahmenbedingungen und technische Voraussetzungen

  • jede/r SchülerIn besitzt ein Smartphone 
  • Internetzugang über Schul-WLAN gegeben
  • QR-Code-Reader muss von SuS im Vorhinein installiert werden (kostenlos)
  • jede/r SchülerIn sollte über eigene Kopfhörer verfügen (Videos)
  • Beamer + Leinwand muss im Klassenraum vorhanden sein
  • Applikation Quizlet soll installiert werden (2. Baustein)
  • kostenlose Registrierung bei Quizlet notwendig
  • Klasse besteht aus 18 SuS
  • erreichtes Niveau: A2+ ( Ende 2. Lernjahr)

Unterrichtsbaustein 2: Sehenswürdigkeiten von Paris kennenlernen

  • Zeitdauer: voraussichtlich benötigte Zeit wird auf ca. 25 Minuten geschätzt, diese Aktivität findet direkt im Anschluss an die Smartphone-Rallye statt. 
  • Ort: Klassenzimmer
  • Sozialform: Einzel-Aktivität, interaktiv via Quizlet
  • Voraussetzung: Application Quizlet muss auf Smartphones installiert sein, Registrierung (kostenlos) im Vorhinein erforderlich, Smartphones mit Internetzugang
Unterrichtsbaustein zum Download

Neue Sprache braucht das Land?

Wenn ich mir die Diskussionen rund um Vong nd Meme so ansehe (und das tu ich gerne, wie viele wissen), schwanke ich zwischen einem Lächeln und der fremdschämenden Hand vor den Augen. Das Lächeln verschwindet zu einer echten Facepalm, wenn ich mir die Aluhut-Diskussionen oder die Antworten in Nachrichtenforen oder auch auf Facebook zu Gemüte führe. Von Rechtschreibung und Grammatik haben viele keine Ahnung (mehr). Sie schreiben, wie sie sprechen. Vieles muss man mühevoll über eine phonetische Rückführung erahnen. Sind Vongs nd H1 für mich (meist) lustige Sprach-Spielereien, so sind sie für viele nicht lustig – weil sie die Fehler nicht sehen, einen anderen Humor haben, Sprachspiele sowieso öde finden. Ich möchte hier nicht werten.

Quelle: Pixabay (CC0)

Social Networks strotzen aber vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern, die sprachliche Vielfalt verkommt. Wenn ich mir die Postings von Erwachsenen, auch aus dem akademischen Umfeld, ansehe, wenn ich mir ansehe, was „meine“ Studierenden in ihren Abschlussarbeiten sprachlich abliefern, dann schüttle ich oftmals nur den Kopf. Fehler über Fehler, Unachtsamkeit über Unachtsamkeit, Schlampigkeit über Schlampigkeit. Ich korrigiere auch wissenschaftliche Arbeiten immer in zwei Schritten:
  1. Sprache: In einem ersten Schritt streiche ich Wortwiederholungen an, setze Beistriche, unterscheide Dativ und Akkusativ, kümmere mich um Groß- und Kleinschreibung.
  2. Inhalt: Erst im zweiten Schritt – quasi nach der Dekodierung der Arbeit – lese ich die Arbeiten auf den Inhalt durch.
So wie ich Schülerinnen und Schülern in der Fremdsprache Fehler anstreiche, so mache ich es bei Studierenden in der Muttersprache. Und ich würde auch manchmal gerne großzügig mit dem Rotstift das eine oder andere Facebook-Posting bearbeiten.

Facebook-Postings hinterlassen einen Eindruck, gehören zur Marke, die wir um uns erschaffen, dazu. Klar gibt es die Autokorrektur am Smartphone, die uns nicht selten in die Verzweiflung treibt und auch meine Postings sind bei weitem nicht fehlerfrei. Aber ich unterscheide Groß- und Kleinschreibung und dass-das-Regeln. Ich bemühe mich, weil ich denke, dass ich als Lehrende eine Vorbildfunktion habe – den Studierenden und den Schülerinnen und Schülern gegenüber. Wenn Jugendliche und junge Erwachsene kaum Literatur lesen, ihren sprachlichen Input über Facebook und Co erhalten, liegt es doch an uns, ihnen einen wertvollen sprachlichen Input – trotz aller Vergänglichkeit der Postings – zur Verfügung zu stellen.

Meine digitalen Hilfsmittel: Duden & Korrekturen.de

Sprache entwickelt sich immer weiter, neue Wörter werden in den sprachlichen Kanon aufgenommen – so hat der Duden gerade 5000 neue Wörter aufgenommen (der Spiegel hat hieraus auch gleich ein Quiz gebastelt).
  • Und wer, wie ich, noch in der „alten Rechtschreibung“ aufgewachsen ist, ist sich vielleicht auch mal unsicher – groß oder klein? Zusammen oder getrennt? Ich empfehle hier die Seite Korrekturen.de, die die alte und neue Rechtschreibung in einer Wortliste gegenüberstellt und schon so einigen Zweifel ausgelöscht hat.
  • Aber auch der Duden bietet mittlerweile eine digitale Rechtschreibprüfung an.
  • Wer lieber einzelne Regeln nachschlagen möchte, wird ebenfalls auf der Duden-Seite fündig.
  • Für alle, die up-to-date bleiben wollen, gibt es auch ein Szenewörterbuch, in dem man online nachschlagen kann.
  • Auch das Wort bzw. das Unwort des Jahres lässt sich auf der Duden-Seite nachlesen.

Dienstag, 8. August 2017

[CC BY-SA] Smartphone-Rallye Une semaine à Paris -Bon voyage! (I. Köstinger)

Irina Köstinger hat zwei Unterrichtsbausteine geplant, die zum einen eng miteinander verbunden sind und in einer Doppeleinheit aufeinander aufbauend eingesetzt werden können. Sie hat darüber hinaus aber auch Aspekte des Geographie-Unterrichts, im Sinne der fächerübergreifenden Planung, einfließen lassen. Hier der erste Teil - eine Smartphone-Rallye in Paris.


Quelle: Pixabay (Pixabay-Lizenz)


Die folgenden beiden Bausteine für den Französischunterricht, die im Zuge dieser Arbeit präsentiert werden, sind Teil eines fiktiven Schulprojekts - genauer eines Schüleraustauschs, der die SuS in die französische Metropole Paris führen soll. Der Austausch ist für die 6. Klasse (Sek II) Kurzform Frz. geplant und findet am Ende des Schuljahres statt. Die Bausteine dienen als Vorbereitung auf die Schülerreise bzw. können als Wiederholung und Vertiefung der im Frz.-Unterricht, am Beginn des Schuljahres, behandelten länderkundlichen und kulturellen Themen und des dazugehörigen Vokabulars angesehen werden. Die zwei Unterrichtsbausteine sind Teil des gemeinsamen Konzepts und sollten daher als zusammenhängende Elemente betrachtet werden. Sie sind sinngemäß in dieselbe Unterrichtseinheit eingebettet und werden in einer Doppeleinheit Französisch durchgeführt. Der fächerübergreifende Aspekt Französisch-Geographie wird beachtet und die darauffolgende Geographiestunde wird für diese Unterrichtseinheiten verwendet.

Rahmenbedingungen und technische Voraussetzungen

  • jede/r SchülerIn besitzt ein Smartphone 
  • Internetzugang über Schul-WLAN gegeben
  • QR-Code-Reader muss von SuS im Vorhinein installiert werden (kostenlos)
  • jede/r SchülerIn sollte über eigene Kopfhörer verfügen (Videos)
  • Beamer + Leinwand muss im Klassenraum vorhanden sein
  • Applikation Quizlet soll installiert werden (2. Baustein)
  • kostenlose Registrierung bei Quizlet notwendig
  • Klasse besteht aus 18 SuS
  • erreichtes Niveau: A2+ ( Ende 2. Lernjahr)

Unterrichtsbaustein 1: Sehenswürdigkeiten von Paris kennenlernen

  • Zeitdauer: voraussichtlich benötigte Zeit an den Stationen wird auf ca. 60 Minuten geschätzt, daher müssen 1½ UE (mit Wechsel + Verbesserung im Plenum) eingeplant werden
  • Ort: Klassenzimmer oder alternativ Mehrzwecksaal
  • Sozialform: Einzelarbeit → 3er-Team → Besprechen im Plenum
Unterrichtsbaustein zum Download

Montag, 7. August 2017

[CC BY-SA] Il tempo libero,seconda parte (C. Ramsauer)

Carina Ramsauer hat zwei aufeinander aufbauende Unterrichtseinheiten zum Thema Il tempo libero entwickelt. Die Rahmenbeschreibung findet sich somit in diesem und im gestrigen Blogpost, die Stundenplanung ist jeweils als eigenes Dokument angehängt. In diesem Feindesign sind die didaktischen Entscheidungen zu sehen.

Quelle: Pixabay (Pixabay-Lizenz)

Titel der Einheiten
: Il tempo libero

Lernjahr/Referenzniveau lt. GERS: 1. Lernjahr

Schultyp: 5. Klasse AHS

Zeitausmaß: 2 Schulstunden zu je 45 Minuten

Nach den beiden Einheiten, die sich mit dem Thema Il tempo libero beschäftigen, sollen die SuS in der Lage sein, über ihre persönlichen Hobbys zu sprechen. Weiters sollen sie das Verb piacere im Presente richtig anwenden können. Außerdem sollen sie in einem Gespräch mit einem Gegenüber auch die Freizeitaktivitäten des/der anderen verstehen und diese wiedergeben können.

Würde man die Lernziele nach Wichtigkeit und Schwierigkeitsgrad reihen, sollen die SuS nach den Einheiten eine große Bandbreite an Vokabular zum Thema Il tempo libero beherrschen. Das Erzählen von den eigenen Freizeitbeschäftigungen sollte auf jeden Fall auch nach den beiden Schulstunden keine Probleme mehr bereiten. Das Führen eines Dialoges wird wahrscheinlich nach zwei Schulstunden nicht bei allen SuS möglich sein, jedoch ist auch dies für die kommenden Stunden ein erreichbares Ziel. Neben diesen Zielen sollen die SuS ihre Lese-, Hör- und Schreibkompetenz verbessern.


Sonntag, 6. August 2017

[CC BY-SA] Il tempo libero, prima parte (C. Ramsauer)

Carina Ramsauer hat zwei aufeinander aufbauende Unterrichtseinheiten zum Thema Il tempo libero entwickelt. Die Rahmenbeschreibung findet sich somit in diesem und im morgigen Blogpost, die Stundenplanung ist jeweils als eigenes Dokument angehängt. In diesem Feindesign sind die didaktischen Entscheidungen zu sehen.

Quelle: Pixabay (Pixabay-Lizenz)

Titel der Einheiten: Il tempo libero

Lernjahr/Referenzniveau lt. GERS: 1. Lernjahr

Schultyp: 5. Klasse AHS

Zeitausmaß: 2 Schulstunden zu je 45 Minuten

Nach den beiden Einheiten, die sich mit dem Thema Il tempo libero beschäftigen, sollen die SuS in der Lage sein, über ihre persönlichen Hobbys zu sprechen. Weiters sollen sie das Verb piacere im Presente richtig anwenden können. Außerdem sollen sie in einem Gespräch mit einem Gegenüber auch die Freizeitaktivitäten des/der anderen verstehen und diese wiedergeben können.

Würde man die Lernziele nach Wichtigkeit und Schwierigkeitsgrad reihen, sollen die SuS nach den Einheiten eine große Bandbreite an Vokabular zum Thema Il tempo libero beherrschen. Das Erzählen von den eigenen Freizeitbeschäftigungen sollte auf jeden Fall auch nach den beiden Schulstunden keine Probleme mehr bereiten. Das Führen eines Dialoges wird wahrscheinlich nach zwei Schulstunden nicht bei allen SuS möglich sein, jedoch ist auch dies für die kommenden Stunden ein erreichbares Ziel. Neben diesen Zielen sollen die SuS ihre Lese-, Hör- und Schreibkompetenz verbessern.


Samstag, 5. August 2017

[CC BY-SA] „En el mercado“- Bringe den Dialog in die richtige Reihenfolge (M. Quehenberger)

Martina Quehenbergers zweiter Unterrichtsbaustein baut direkt auf den ersten auf und wendet die im ersten Baustein gefestigten Vokabeln aktiv an. Ein in einem Supermarkt geführter Dialog soll in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Auch dieser Baustein ist für Spanisch und das Niveau A1.

Quelle: Pixabay (Pixabay-Lizenz)

Bei diesem Arbeitsauftrag handelt es sich um eine Partnerarbeit. Die SuS sollen zu zweit einen Dialog, welcher in einem Supermarkt geführt wird, in die richtige Reihenfolge bringen. Hierbei ist es also nicht notwendig, dass jeder Schüler oder jede Schülerin ein eigenes Smartphone besitzt.

Rahmenbedingungen


  • 1. Lernjahr (Niveau A1)
  • 1 Smartphone pro Paar
  • WLAN bzw Internetverbindung muss vorhanden sein, um die App auch öffnen zu können.
  • Vokabeln zum Thema sollten schon bekannt sein


Lernziel

Hauptsächlich geht es beim Lernziel um den ersten Einstieg, längere Dialoge zu führen. SuS lernen dadurch, wie Fragen formuliert werden und wie man darauf antworten kann.

Herangehensweise (Vor- und Nachbereitung)

Dieser Dialog kann nach dem Erlernen der für den Einkauf im Supermarkt benötigten Vokabel als Einstieg in das Führen von längeren Dialogen verwendet werden. Als Vorbereitung sollten die SuS aber auf jeden Fall darauf hingewiesen werden, ihr Smartphone auch in die Schule mitzunehmen. Als Nachbereitung ist ein Rollenspiel gedacht, wo die SuS einen Einkauf im Supermarkt, evtl. auch vor der Klasse, präsentieren.

Unterrichtsbaustein zum Download

Verwendete Anwendung


Freitag, 4. August 2017

[CC BY-SA] „En el mercado“- Paare finden (M. Quehenberger)

In ihrem ersten Unterrichtsbaustein entführt uns Martina Quehenberger auf den Markt. Wir lernen die wichtigsten Vokabel für den Einkauf kennen und festigen sie. Eine kurzweilige Übung, die sich jederzeit im Unterricht einsetzen lässt.

Quelle: Pixabay (Pixabay-Lizenz)

Bei diesem Arbeitsauftrag handelt es sich um eine Einzelarbeit. Die SuS sollen sich mit den Vokabeln, welche im Supermarkt benötigt werden, beschäftigen. Dazu müssen sie die Wörter mit dem passenden Bild verbinden.

Rahmenbedingungen

  • 1. Lernjahr (Niveau A1)
  • 1 Smartphone pro Schüler/in (Im Notfall 1 Smartphone zu zweit)
  • WLAN bzw Internetverbindung muss vorhanden sein, um die App auch öffnen zu können

Lernziel


  • Hauptsächlich geht es beim Lernziel um das leichte Erlernen und Festigen neuer Vokabeln.


Herangehensweise (Vor- und Nachbereitung)

Das Paarefinden kann sowohl als Themeneinstieg als auch als kurze Wiederholung während der Erarbeitung des Themas durchgeführt werden.

Als Vorbereitung sollten die Schüler/innen aber auf jeden Fall darauf hingewiesen werden, ihr Smartphone auch in die Schule mitzunehmen. Als Nachbereitung ist das Kennenlernen von Dialogen im Supermarkt gedacht, wobei die SuS ihr erlerntes Vokabular perfekt einsetzen können.

Unterrichtsbaustein zum Download

Verwendete Anwendung

Von ausgetretenen Pfaden und einer Technifizierung des Vokabellernens

Why Mistakes Matter in Creating A Path For Learning – eine Frage, der Claudia Wallis in einer Kolumne in The Hechinger Report auf den Grund geht. Sie streicht dabei heraus, dass der Moment, in dem wir einen Fehler begehen und verbessert werden, als besonders lernbegünstigend zu sehen sei. Lernen erfolge aus dem Fehler heraus. Es gehe nicht darum, vorgefertigte Wege einzuschlagen, sondern neue Ansätze zu suchen, kreative Lösungswege zu gehen. Das Erkennen eines Fehlers, das Überrascht-Sein, dass etwas falsch ist und vor allem die Anstrengung, sein Vorwissen zu ändern, seien im und für den Lernprozess zentral. Dabei zitiert die Autorin einige Studien, die die Entwicklungsstränge in der „Fehlerkultur“ Amerikas beleuchten. Die Ergebnisse lassen sich jedoch nicht auf Amerika beschränken, haben vielmehr auch für Österreich oder Kontinentaleuropa ihre Geltung.

Quelle: Pixabay (Pixabay-Lizenz)

Wer immer nur den sicheren Weg geht, wird nichts Neues lernen, vielmehr in einen alltäglichen Trott fallen. Wer den Blick nicht nach links und rechts wagt, wird vorhandene Angebote übersehen, den ausgegangenen Weg anderer nachgehen. Zahlreiche Sprüche gibt es hierzu, beispielsweise den Aphorismus von Klaus Klages „Wer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen.“ oder  Oliver Cromwells „Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein.“ Gerade wenn man sich falsche Lösungen ansieht, erkennt man die Ursache der Fehler, der falschen Annahmen. Das kann zu einem nachhaltigeren Lernprozess führen. Die Performanz weist auf fehlende oder schwache Kompetenz hin. Die Lücken im Hintergrund sollten geschlossen werden; der Schein des bekannten Weges, egal ob es sich um Strukturen beim Sprachenlernen oder Lösungswege in der Mathematik handelt, muss durchbrochen werden. Solange das Auswendiglernen und unreflektierte Wiedergeben von Phrasen im Sprachunterricht dazu führt, dass man „gute Noten“ bekommt, solange wird kein Lernprozess stattfinden. Auswendiglernen von Mustern und Strukturen ist ein Anfang, kann aber nicht das Ziel des Lernprozesses sein.

Quelle: Pixabay (Pixabay-Lizenz)

Einen schönen Überblick über Fehler, die man beim Lehren von Grammatik machen kann, gibt Jennifer Gonzalez in How to Deal with Student Grammar Errors. Dabei stellt sie lapidar fest, dass Drill-Übungen nicht unbedingt zweckdienlich sind, dass ein kontextbefreites Üben und Drillen von Grammatik keinen Sinn macht, was die Autorin auch über Studien stützt. Sie schlägt deshalb vor, 1) den Lernenden Zeit zum Lesen und Schreiben zu geben, 2) eine Ressourcensammlung zu beliebten Grammatik-Fehlern anzulegen, die man den Lernerinnen und Lernern zur Verfügung stellen kann, 3) den/die Lernende/n als Individuum zu sehen und mit individuellen Übungen zu versorgen („Binnendifferenzierung“) und 4) die Anwendung der richtigen Grammatik als Prozess zu sehen. Hierzu führt sie an, dass auch Erwachsene, wenn sie beispielsweise in Sozialen Netzwerken schreiben, Fehler machen.

Eine Sprache zu lernen, ist mühsam. Das Lernen selbst ist ein Prozess voller Experimente, Fehler und Erfahrungen. Es gibt zahlreiche Apps und Online-Nachhilfe-Möglichkeiten, wie sie auch von Stern TV beispielsweise zusammengetragen wurden. Es gibt so interessante Blogbeiträge wie Technofy Your Vocabulary Instruction. Es gibt zahlreiche Zugänge, wie man Sprachen aktiv anwenden und somit üben kann. Letztlich aber liegt es am Individuum und der Art des Feedbacks, das es bekommt. Gleichzeitig sollten die Lernmotive des Individuums berücksichtigt werden.

Quelle: Pixabay (Pixabay-Lizenz)

Lisa Rosas Artikel Das Elend mit der Motivation sei hierzu als Lektüre empfohlen. Ich habe beim Lesen genickt und so einiges aus meiner Zeit als Schülerin und Lehrerin wieder gefunden. Warum lernen wir? Müssen wir Dinge lernen, die wir nie wieder brauchen? Wissen wir, ob wir etwas wieder brauchen? Warum stört mich das „Müssen“ hier so? Ist es verkehrt, wegen Anerkennung zu lernen? Sollte Lernen ein Prozess zwischen dem Ich und den Anderen sein? Ich habe keine Antworten. Ich weiß nur für mich, dass ich Fehler schätze und meine Schüler/innen und Studierenden dazu ermutige, neue Wege zu gehen, sie manchmal ins kalte Wasser werfe, damit sie die ausgetretenen Pfade verlassen. Manchmal sollte man die Komfortzone verlassen, etwas Neues und Ungewohntes probieren. Finde ich halt…

Donnerstag, 3. August 2017

[CC BY-SA] Hablar de problemas y dar consejos (E. Trenkler)

Ihren zweiten Unterrichtsbaustein hat Eva Trenkler für ein Wahlpflichtfach Spanisch konzipiert. Das Thema der Einheit ist "Über Probleme sprechen und Ratschläge geben", woran man sieht, dass hier eigentlich zwei Unterrichtsbausteine versteckt sind. Beide werden mit der App "Instagram" ausgeführt.

Quelle: Pixabay (Pixabay-Lizenz)

Thema der Einheit und Rahmenbedingungen

Das Thema dieser Unterrichtseinheit für das Fach Spanisch ist „Hablar de problemas y dar consejos“ („Über Probleme sprechen und Ratschläge geben“). Die 12 Schülerinnen und Schüler der fiktiven Klasse besuchen eine AHS und lernen Spanisch als freies Wahlfach. Sie sind im dritten Lernjahr und haben das Sprachniveau B1. Sie können somit aktiv an Gesprächen teilhaben und sich über vielerlei Themen spontan ausdrücken. Das Thema dieser Einheit ist den Schülerinnen und Schülern nicht komplett neu, es wurde bereits in den vorherigen Lernjahren kurz besprochen. Diese Einheit dient zur detaillierten Wiederholung und Festigung des Themas.

Wie wird das Smartphone eingesetzt?

In dieser Unterrichtseinheit wird die vielseitige App „Instagram“ verwendet. Die Plattform dient unter anderem dazu, dass die Schülerinnen und Schüler auf interaktive und motivierende Art und Weise das Stoffgebiet erarbeiten beziehungsweise festigen können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Einheit benötigen dafür nur einen Instagram-Account (hierfür wird benötigt: die Handynummer oder eine E-Mail-Adresse, der vollständige Name, ein Benutzername und ein Passwort).

Die App „Instagram“ soll eine motivierende Wirkung auf die Schülerinnen und Schüler haben. Da es eine Anwendung ist, welche viele von ihnen vermutlich auch in ihrer Freizeit nutzen, wissen sie über deren Verwendung höchstwahrscheinlich bereits gut Bescheid und beteiligen sich (da es eine sehr beliebte App ist) vermutlich aktiver am Unterricht.

Lernziel

Das Ziel ist es, ein Thema, welches den Schülerinnen und Schülern nicht komplett neu ist, auf kreative Art und Weise zu wiederholen und zu üben. Sie haben bereits gelernt, wie man über Probleme spricht und wie man Ratschläge gibt. Dies soll zu Beginn der Einheit wiederholt und im Anschluss geübt werden. Der Fokus der Einheit liegt auf der Schreib- und Sprechkompetenz, da diese hervorragend mit der verwendeten App „Instagram“ geübt werden können.

Herangehensweise

Für diese Unterrichtseinheit ist keine spezielle Vorbereitung vonnöten, jedoch wird vorausgesetzt, dass das Thema bereits besprochen wurde (nicht unbedingt im Detail, aber die Grundlagen sollten klar sein), da diese Einheit der Übung und der Festigung des Stoffes dient. Im Laufe der Einheit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler das Thema erneut und erledigen einige Arbeitsaufträge. Jene Aufträge werden teils während des Unterrichts besprochen, jedoch auch teils von der Lehrkraft zuhause überprüft. Etwaige Korrekturen oder Verbesserungsvorschläge werden, ohne die Namen der Schülerin/ des Schülers konkret zu nennen, in der Klasse besprochen, damit alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer von den Fehlern lernen können. Zusätzlich bekommt jede Schülerin/ jeder Schüler ein kurzes, persönliches Feedback, in dem sie/er über Stärken und etwaige Schwächen informiert wird. 


Verwendete Anwendung

Mittwoch, 2. August 2017

[CC BY-SA] Emociones (E. Trenkler)

Eva Trenkler hat einen umfangreichen Unterrichtsbaustein entworfen, der eigentlich aus zumindest vier Einzelbausteinen besteht. Sie beschäftigt sich mit dem Thema Emotionen, behandelt das notwendige Vokabular ebenso wie die Schreib- und Sprechkompetenz. Die unterschiedlichen Übungen wurden von Eva Trenkler erstellt und berücksichtigen multimediale Quellen.


Quelle: Pixabay (Pixabay-Lizenz)

Thema der Einheit und Rahmenbedingungen

Diese Unterrichtseinheit (50 Minuten) im Fach Spanisch behandelt das Thema „Emociones“ („Gefühle“) und ist für das zweite Lernjahr konzipiert. Die fiktiven 16 Schülerinnen und Schüler besuchen eine AHS mit Sprachschwerpunkt; Spanisch zählt dort zu den Hauptfächern. Die Jugendlichen haben das Spanisch-Niveau A2; sie verfügen bereits über einen relativ breiten Basiswortschatz, welchen sie in gesprochener, sowie in geschriebener Form anwenden können. Das Thema „Emociones“ wurde bereits in der vorherigen Unterrichtseinheit erarbeitet, aus diesem Grund haben sich die Schülerinnen und Schüler bereits einen Großteil des Vokabulars angeeignet.

Wie wird das Smartphone eingesetzt?

Das Thema „Emociones“ wird in Form einer Smartphone-Rallye erarbeitet; hierfür benötigt jede Schülerin und jeder Schüler ein eigenes Smartphone, mit stabiler Internetverbindung, und eine App, welche QR-Codes lesen kann, verfügt. Das Smartphone wird im Laufe der gesamten Einheit benötigt.

Lernziel

Das Lernziel dieser Unterrichtseinheit ist es, Vokabular und Ausdrücke zum Thema „Emociones“ zu festigen. Da das Kapitel bereits in der vorherigen Einheit besprochen wurde, kennen die Schülerinnen und Schüler bereits den Großteil des Vokabulars, und können jenes auch bis zu einem gewissen Grad anwenden. In dieser Einheit soll das bereits Gelernte erweitert, gefestigt und geübt werden.

Herangehensweise

Für diese Unterrichtseinheit ist ein wenig Vorbereitung nötig; die Lehrkraft muss die verschiedenen Stationen der Rallye vor der Spanisch-Stunde im Schulgebäude verteilen. Die verschiedenen Anlaufstellen sollten sich nicht in unmittelbarer Nähe befinden, um zu versichern, dass sich die verschiedenen Gruppen nicht gegenseitig beim Lösen der Übungen stören. Während der Rallye hat die Lehrkraft die Aufgabe, sich von Station zu Station zu bewegen, um etwaige Fragestellungen zu klären, und um den Schülerinnen und Schülern Feedback zu geben. Da es jedoch nicht möglich ist, die Arbeit aller Schülerinnen und Schüler aktiv zu beobachten, sammelt die Lehrkraft jene Übungszettel, auf welchen gearbeitet wurde, im Anschluss der Stunde ab, und gibt Verbesserungsvorschläge und Feedback, welche in der darauffolgenden Einheit besprochen werden.


Verwendete Anwendung

Dienstag, 1. August 2017

[CC BY-SA] Selfie – Personenbeschreibungen (M. Sommer)

Seinen zweiten Unterrichtsbaustein empfiehlt Martin Sommer für den Rosenmontag oder den Faschingsdienstag - die Lerner/innen sollten jedenfalls verkleidet in die Schule kommen. Dann heißt es Posen und Duckfaces für das schönste Selfie. Nicht vergessen; Das Einverständnis der Mitschüler/innen einholen, wenn es um gemeinsame Selfies geht.

Quelle: Pixabay (Pixabay-Lizenz)

Bei diesem Arbeitsauftrag handelt es sich um eine Personenbeschreibung. Die Kinder machen mit ihren Smartphones Selfies von sich und verschiedenen Mitschülerinnen und Mitschülern und beschreiben dann die Bilder und Personen. Um möglichst viele unterschiedliche Beschreibungen zu ermöglichen, wäre dieser Arbeitsauftrag am Rosenmontag oder Faschingsdienstag gut durchführbar. Die Schülerinnen und Schüler sollten also verkleidet in den Unterricht kommen.

Rahmenbedingungen

  • Alle Kinder benötigen ein Smartphone bzw zur Not eine Kamera.
  • Es wird kein Internet benötigt.
  • Alle Schülerinnen und Schüler sollen verkleidet in den Unterricht kommen.
  • Sprachniveau der Schülerinnen und Schüler sollte A2 / B1 sein!

Lernziel

Hauptsächlich geht es beim Lernziel um die Kompetenz Schreiben aber auch ein wenig um die Kommunikation beim Selfie-Machen.

Vorbereitung

Grundsätzlich hat die Lehrperson bei diesem Arbeitsauftrag nicht wirklich Vorbereitungen zu treffen. Gut wäre es, ein paar Accessoires / Utensilien zum Verkleiden in den Unterricht mitzunehmen, da vielleicht nicht alle Schülerinnen und Schüler verkleidet in die Schule kommen.